Das 18. Jahrhundert gilt als das Jahrhundert der Aufklärung und als wichtiger Ausgangspunkt für die Entstehung einiger heute modernen Ideen von Individuum, Gesellschaft und Staat. Das in jener Zeit aufkommende spezifische Welt- und Menschenbild ging einher mit der Entwicklung eines neuen Verständnisses von Erziehung und der Etablierung der Pädagogik als eigenständige Wissenschaft. In diesem Zusammenhang lassen sich während der Aufklärung auch die ersten Ansätze einer deutschen Kinder- und Jugendliteratur ausmachen, welche von den Philanthropen maßgeblich mitgetragen worden sind. Eines der hierbei berühmtesten Werke ist Joachim Heinrich Campes Roman “Robinson der Jüngere, zur angenehmen und nützlichen Unterhaltung für Kinder” von 1779, welchem die besonderen Leitaspekte und Ziele der Aufklärung sowie ein ganz bestimmtes philanthropisches Verständnis von Kinder- und Jugenderziehung zugrunde liegen. Ziel dieser Arbeit ist es, die Verknüpfung pädagogischer und sozialer Aspekte in der Robinsonade beispielhaft herauszuarbeiten sowie den Bezug zwischen dem Erziehungsmodell Campes und der Epoche der Aufklärung herzustellen.
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Funktionale Erziehung in ausgewählten ethnopädagogischen Fallstudien
Hausarbeit aus dem Jahr 2006 im Fachbereich Pädagogik – Interkulturelle Pädagogik, einseitig bedruckt, Note: 2,0, Helmut-Schmidt-Universität – Universität der Bundeswehr Hamburg (Professur für Allgemeine Pädagogik unter Berücksichtigung ihrer systematischen und philosophischen Grundlagen), Veranstaltung: Ethnopädagogik als interkulturelle Pädagogik, 7 Eintragungen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Anmerkungen: Zu den Grundbegriffen der Erziehung zählen die intentionale, die funktionale und die extensionale Erziehung. Die Umsetzung dieser Grundbegriffe, im Besonderen des Begriffs der funktionalen Erziehung, in traditionalen Kulturen soll Thema dieser Hausarbeit sein. Aus der Fülle des vorhandenen Quellenmaterials werden vier verschiedene Völker ausgewählt und die von ihnen praktizierte funktionale Erziehung während der Kindheit und Jugendphase beschrieben., Abstract: Zu den Grundbegriffen der Erziehung zählen die intentionale, die funktionale und die extensionale Erziehung. Die Umsetzung dieser Grundbegriffe, im Besonderen des Begriffs der funktionalen Erziehung in traditionalen Kulturen soll Thema dieser Hausarbeit sein. Aus der Fülle des vorhandenen Quellenmaterials werden vier verschiedene Völker ausgewählt und die von ihnen praktizierte funktionale Erziehung während der Kindheit und Jugendphase beschrieben. Ebenso beziehen sich die weiteren Ausführungen im wesentlichen auf die bei diesen Völkern feststellbaren Beobachtungen. Aus den anfänglichen Reise- und Erlebnisberichten der frühen Forscher des 18. und 19. Jahrhunderts hat sich eine umfassende Wissenschaft etabliert; die Ethnologie. Heutzutage ist möglich auf eine Fülle von Berichten, Beschreibungen und Analysen zurückzugreifen, und es stellt sich die öffentliche Meinung ein, dass scheinbar alles erforscht wäre. Auch werden traditionalen Kulturen häufig als rückständig bezeichnet, und der westliche Kolonialisierungstrieb, der heute teilweise unter dem Deckmantel der Entwicklungshilfe auftritt, hat auch im 20. Jahrhundert viel dazu beigetragen, die ursprünglich unberührten und isolierten Kulturen zu verfremden. Dabei erfreut sich die Ethnologie als Hilfswissenschaft in anderen wissenschaftlichen Disziplinen neue Beliebtheit. In der Ethnopädagogik wird besonderes Augenmerk auf die facettenreiche Erziehung bei traditionalen Kulturen gelegt. Der Nutzen solcher wissenschaftlicher Bemühungen ergibt sich letztlich dadurch, dass erst durch die Analyse scheinbar fremdartiger Entziehungsverfahren eine völlig neue Sicht auf unserer eigenen Erziehungsmethoden ermöglicht wird. Welchen Einflussfaktoren Erziehung ausgesetzt ist und wie sich auch die individuelle Lebensweise in der Erziehung niederschlägt ist an Hand der Betrachtung fremder Kulturen gut nachvollziehbar und soll in dieser Hausarbeit dargestellt werden.
Moral und Erziehung in der pluralistischen Gesellschaft
Dass es mit der Moral in unserer Gesellschaft nicht zum Besten stehe, kann man allenthalben hören. Bei genauerem Hinsehen zeigt sich, dass der Grund hierfür jedoch nicht die oft beklagte Anspruchshaltung, fehlende Leistungsbereitschaft oder sittliche Verwahrlosung der ›jungen Generation‹ ist. Vielmehr wird deutlich, dass die Fehlentwicklungen in der Struktur der pluralistisch geprägten Gesellschaft begründet sind. Besondere Probleme für die sozialen Beziehungen der Menschen untereinander entstehen nämlich insbesondere dann, wenn im Bereich von Moral und Sittlichkeit die Vielzahl von Verhaltensmöglichkeiten nicht mehr durch allgemein anerkannte Vorgaben gebunden ist. Hans-Joachim Werner arbeitet die Rücksichtnahme auf sich selbst sowie auf die soziale und natürliche Mitwelt als ethisch-moralische Leitvorstellungen einer pluralistischen Gesellschaft heraus und entwickelt konkrete pädagogische Ziele. Sein Hauptaugenmerk gilt dabei der Erziehungswirklichkeit an Schulen, vor allem der Persönlichkeit des Lehrers sowie in den letzten Jahrzehnten erprobten Konzepten der Moralerziehung.
Foxterrier. Praktische Ratschläge für Haltung und Pflege sowie Hinweise auf Ursprung, Rassekennzeichen, Zucht, Aufzucht und Erziehung, Trimmfibel, Ernährung und Gesundheit
Über den edlen Erdhund, den Kavalier mit dem Herzen eines Löwen und der Gewandtheit eines Leoparden, wird es schwerlich umfassendere Information geben. Souveräne Kenner dieser Rasse haben über Ursprung, Rassekennzeichen, Zucht, Aufzucht, Erziehung und Pflege für jedermann verständlich und nachvollziehbar geschrieben. Ein Leitfaden für Foxterrierinteressenten und -kenner.
Der Dobermann. Praktische Ratschläge für Haltung, Pflege und Erziehung
Der Dobermann, eine Dienst- und Gebrauchshundrasse mit hervorragenden Eigenschaften, dabei von unnachahmlicher Eleganz und Ästhetik, wird immer häufiger auch als Familienhund angeschafft. Damit er ein angenehmer Hausgenosse und zuverlässiger Begleiter wird, muß man ihn allerdings art- und rassegerecht halten und konsequent erziehen.
Das Lexikon für Eltern. Alles, was Sie über Erziehung wissen sollten
Eltern sein kann man auf keiner Schule lernen. Nicht wenige Eltern empfinden das als großes Manko, denn schließlich braucht man eine ganze Menge spezielles Know-how, um mit Kind und Kegel gut über die Runden zu kommen. Sie fühlen sich unzureichend vorbereitet auf die wichtige Aufgabe, Kinder zu erziehen. Frühere Elterngenerationen bekamen die nötige Erfahrung in der Großfamilie noch von selbst. Heute, im Zeitalter der Klein-Familie und der Alleinerziehenden, fühlen sich viele Mütter und Väter unsicher und überfordert. Hier sorgt das Lexikon für Eltern wichtige Unterstützung. Es gibt Antworten auf typische Fragen und Probleme und spricht klassische Themen kurz und bündig an: Warum haben Kinder Ängste? Brauchen Kinder Märchen? Wieviel Schlaf brauchen sie in welchem Alter? Ab wann sollte man Kinder zur Selbstständigkeit erziehen? Fernsehen ein heißes Eisen? Warum sind Freunde für Kinder so wichtig? Ein praktischer Erfahrungsschatz, weitergegeben von Eltern an Eltern.
Don Juan de la Mancha: oder die Erziehung der Lust
Robert Menasse wirft einen Blick durchs Schlüsselloch auf unser letztes halbes Jahrhundert. Die Geschichte der Liebe ist eine Geschichte von Freiheitskämpfen. Zuerst ging es um die Befreiung der Sexualität, dann mithilfe der freien Liebe um die Befreiung der Gesellschaft. Schließlich um die Befreiung von diesem Anspruch. Aber kann einer zu zweit glücklich werden? Nathan lernt in diesem Erziehungs- und Entwicklungsroman: Kann ihn eine nicht erlösen, kann keine ihn erlösen.
Hundesprache: Körpersprache und Mimik. Leichte Verständigung zwischen Mensch und Hund. Der Schlüssel für die erfolgreiche Erziehung
Ein unentbehrlicher Sprachkurs für jeden Hundehalter: wie sich Hunde untereinander verständigen, wie sie mit uns Menschen kommunizieren und wie wir uns ihnen verständlich machen können.
Erziehung und Strafrecht
Mit diesem Problem ist fast jeder Mensch konfrontiert: Verantwortung für Kinder zu übernehmen, sei es für den eigenen Nachwuchs, beruflich als Lehrer, Erzieher oder ehrenamtlich als Leiter einer Jugendgruppe. Kommt das Kind zu Schaden oder schädigt es einen Dritten, stellt sich die Frage nach der Verantwortlichkeit der Aufsichtsperson. In diesem Buch stellt der Autor daher eingehend dar, inwieweit sich Eltern, Lehrer und sonstige Erzieher im alltäglichen Umgang mit Kindern strafbar machen können und welche Sorgfalt sie anzuwenden haben. Dabei wird auf die Zulässigkeit von einzelnen Erziehungsmaßnahmen ebenso eingegangen wie auf das Problem, ob Erzieher Straftaten an Kindern oder durch Kinder aktiv zu verhindern haben. Den Sexualhandlungen der Kinder und Jugendlichen sowie deren Heilbehandlung ist jeweils ein eigenes Kapitel gewidmet. Die 4. Auflage berücksichtigt neben aktueller Judikatur und Schrifttum die Änderungen der Rechtslage durch die Strafrechts-Änderungsgesetze der letzten Jahre und dem Familienrechts-Änderungsgesetz 2009. Gegenstand eines neuen eigenen Kapitels sind besondere Rechtsfolgen strafbaren Verhaltens von Erziehern.
Beziehung geht vor Erziehung und Erziehung geht vor Unterricht: Skizzen Kurativer Pädagogik. Essays für Lehrer, Erzieher und Eltern
Die Beziehungsarbeit, die Arbeit in der Begegnung, ist die Grundlage einer gelingenden und heilsamen Erziehung und Bildung.In den vorgelegten Essays werden anhand von zahlreichen praktischen Beispielen, Situationen und Erlebnissen die Thesen und Leitlinien einer gelingenden und heilsamen Erziehung und Bildung, einer Kurativen Pädagogik entworfen. Sie sind in der täglichen schulischen Praxis entstanden und erprobt. Mit dieser einzigartigen pädagogischen Skizze setzt der Berliner Lehrer und Erziehungswissenschaftler Andreas Schmetzstorff eine derzeit vergessene Tradition fort, die von Namen wie Johann Amos Comenius, Maria Montessori oder Martin Buber gekennzeichnet ist: Das pädagogische Denken und Handeln zur Verbesserung der menschlichen Angelegenheiten.

